Dinner for Eight. Ich erinnere mich dieses Jahr nur an die Extremen, alles dazwischen fehlt, sie sind wie die Löcher im Käse, einfach Luft. Wahrscheinlich, weil das Jahr so viele Extreme hatte, ausschließlich Höhen und Tiefen - erst jetzt pendelt sich das ganze im positiven Bereich ein. Das erste woran ich mich erinnere, ist, dass Heike im Januar nach Wien gegangen ist - ich hatte ihr bei Umzug geholfen und für mich ist meine kleine salzburger Welt zusammengebrochen. Im Februar hat mich Jannik dann besucht, während auf dem Gelände des Studentenwohnheims in höchsten Tönen und in kompletter Tracht geschnalzt wurde. Dann war der April, das befreiende Praktikum, der Kontakt mit Fabian - ein einziger Hoffnungsschimmer, die Welt schien endlich der richtigen Bahn zu folgen auch wenn es mir so vorkam, als könnte es nie und nimmer meine Welt sein. Im Juli dann der Umzug in die WG, zusammen mit Kyra. Viele Tränen, viele Pizzen, viele Videoabende folgten. Nach Berlin gings dann im August, die Trennung meiner Eltern war im vollen Gange, wobei mein Vater, ähnlich meinem Weg, ein großes Stück Glück gefunden hat. Kurz darauf die flotte Abreise, die Wanderung mit Bauzi, das Geschichtl mit Klemens - seit Oktober sind wir nun zusammen und aus Bauzi wurde sowas wie mein bester Freund in Salzburg. Dann die schwierigen Entscheidungen im Winter, der Dezember, der schöner war als gedacht und dennoch sein zähes Ende gefunden hat.
Mehr Optimismus für 2o11 ging sich leider überhaupt nicht aus. Letztens hat es jemand sehr gut auf den Punkt gebracht: Man denkt jedes Jahr mit Sylvester, die kommenden 12 Monate werden besser als die letzten und am Ende wird alles nur schlimmer. Ob in diesem Jahr alles schlimmer wurde, darüber lässt sich streiten. Viele Dinge sind sehr positiv, wie Klemens und Bauzi und die viele Ausflüge, die kleinen Hoffnungsmomente, an die man sich immer wieder zurück erinnert, aus denen man Kraft schöpft. Einige andere haben mir immer wieder vermittelt, dass es ein absolut beschissenes Jahr sein muss.
Mehr Optimismus für 2o12 düfte sich jedoch wunderbar ausgehen. Die Aussichten sind: The Woman in Black im Februar, Tattoo auf die Rippen im April, WGT im Mai, vllt irgendwann nach Berlin und auf der Wahrscheinlichkeitsliste stehen noch mehr Tattoos und noch mehr Piercings! :D Außerdem eine schöne Zeit mit meinem Freund und ein entspannteres Studienleben.
Mehr Optimismus für 2o12 düfte sich jedoch wunderbar ausgehen. Die Aussichten sind: The Woman in Black im Februar, Tattoo auf die Rippen im April, WGT im Mai, vllt irgendwann nach Berlin und auf der Wahrscheinlichkeitsliste stehen noch mehr Tattoos und noch mehr Piercings! :D Außerdem eine schöne Zeit mit meinem Freund und ein entspannteres Studienleben.
In my heart is a ghost
and he drinks and he smokes
and he keeps me awake
all through the night
my heart shakes ( ♥ )

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