Sonntag, 23. Oktober 2011




♥ glücklich.
♫ Vorlaut: Ewiger Streit


   
Sleep to Dream. Inzwischen ist die erste Uniwoche vorbei und sogar fast die vierte angebrochen - zwei Klausuren in der Germanistik habe ich schon verhauen (Versuch drei folgt jedweils Anfang November und Anfang Dezember), einmal bin ich bei meinem Grammatik-Professor im Büro in Tränen ausgebrochen und hoffentlich ein letztes mal hab ich nach Ausbildungsalternativen (derzeit: Waldorfpädagogik im Kindergartenbereich) gestöbert, falls das mit der Uni nicht so hinaut, wie es sollte. Fabian ist mir gezwungenermaßen über den Weg gelaufen und wir haben uns aus der Situation heraus unterhalten: Wie die Kurse sind, was wir für Kurse belegt haben, wie wir die Professoren finden - darüber hinaus geht es nie. Damit haben wir eine neue Dimension von "oberflächlichen Gesprächen" gefunden. Dass es mich irgendwo verletzt, ärgert, traurig macht, versuch ich zu verdrängen. Ich hab damit abgeschlossen, x - mal hab ich versucht, das wieder gut zu machen, was ich verbockt habt. Auswegslosen Zielen braucht man nicht hinterher zu jagen. 
Abgesehen davon geht es mir ziemlich gut. In der Uni hält mich die Kunstgeschichte über Wasser, die ich mit diesem Semester begonnen hab', außerhalb der Uni Klemens. Wir sind jetzt seit zwei Wochen zusammen und mit ihm ist das Leben so wunderbar unkompliziert und erholsam. Seinen Vater durfte ich vor einigen Tagen beim Mittagessen kennenlernen und seine Mutter am Wochenende. Der Besuch bei seiner Mutter war ein kleiner Ausflug ins Salzburger Land. Ich stand dort kurzzeitig auf dem Feld und hab die unglaubliche Ruhe genossen, von der ich immer geglaubt habe, es würde sie nur auf den Bergen geben, da sie so hoch sind, dass der Lärm der Welt dort oben gar nicht ankommt. Wäre ich nicht schon durch Klemens innerlich so entspannt und glücklich, hätte ich mich wahrscheinlich auf die Wiese gelegt, in den hellblauen Himmel gestarrt und für ein paar Stunden an nichts gedacht. 







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