Sonntag, 11. September 2011





♥ nachdenklich.
♫ Hocico: A Fatal Desire


   
Embers. Ich hab viel an Fabian gedacht, die letzten Tage. In einem Monat sehe ich ihn wieder, Woche um Woche, ob ich will oder nicht. Und ich weiß absolut nicht, wie ich mich ihm gegenüber in der Uni verhalten soll. Ob ich ihm sagen soll, dass ich wütend bin, ob ich ihn ignorieren soll, ob es besser wäre so zu sein wie immer. Ob er überhaupt weiß, wie weh es tut, wenn er mich behandelt, als sei ich Luft. Am Freitag hab ich ihn beim Overdose gesehen und am Samstag bei einem Treffen zusammen mit Michi, das ich selbst eingefädelt habe - wahrscheinlich in der Hoffnung, dass alles wieder so wird, wie es mal war. Beim Overdose konnte ich ihm aus dem Weg gehen und mich ablenkten mit tanzen bis zur Ohnmacht. Am nächsten Tag musste ich mich zusammenreißen, konzentrieren, kommunikativ sein. Und ich hab gemerkt, wie blöd die Situation für uns beide war. Oder ich hab nur gemerkt, wie blöd sie für mich ist, ich weiß es nicht. Mir schwirren so viele Dinge durch den Kopf, so unendlich viele und man kann sie nur in verschiedenen Schubladen verstauen, um sich dann zu überlegen, welche man öffnen möchte. Dabei ist das einzig wichtige, dass ich wirklich alles dafür geben würde, ein Stück von dem Fabian zurück zu bekommen, den ich damals kennengelernt habe.. 


Ein wunderschönes, passendes Zitat von meiner lieben ( Andrea  ). Damit trifft sie es einfach auf den Punkt. 

"ich will den schuldigen finden. 
ich will denjenigen finden, der sich ein schlechtes ende für alle liebesgeschichten ausdenkt. oder denjenigen, der mit einem würfel zu hause sitzt und willkür walten lässt am monopoly des lebens. oder denjenigen, der einfach nach seinem schachbrettplan vorgeht und turm um turm fällt."




0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen